Wein ~ BERG

Was die Trauben betrifft

Bei jeder Gelegenheit, die wir auf dem Weinberg verbringen können, wird immer deutlicher wohin das führt. Im Mittelpunkt stehen die Beeren und deren Entwicklung. Was im Mai noch vor der Blüte stand, ist im Juni bereits als kleine grüne harte Mini-Beere erkennbar. Bereits vier Wochen später kann man die Gewächse Weintrauben nennen. Es macht Freude das Gewicht der Beeren zunehmen zu sehen – denn was wir wollen ist eine fruchtige und gesunde Auslese und wir hoffen alle, dass das in unserem ersten guten Wein enden wird.

Während der heißen Tage im Juli haben wir die langen, mittlerweile über zwei Meter hoch gewachsenen, Triebe abgeschnitten. Diese ziehen extrem viel Wasser in die Höhe – Wasser, das der Stock und die Trauben dringender benötigen.

Die Geschichte unserer ersten Weintrauben ist halb erzählt – bis zur Ernte sind es noch ungefähr 6-10 Wochen. Wann es genau spannend wird und die Beeren reif für die Lese sind, wissen wir noch nicht. Wir hoffen auf ausreichenden Niederschlag, milde Nächte und einen sonnenreichen Spätsommer.

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Hoch hinaus

Oje, hier geht’s hoch her. Seit drei Wochen stehen die Reben unberührt in gutem Wetter – das lässt uns heute einen fantastischen Vormittag am Berg verbringen. Ich bin überrascht wie hoch und dicht die Blätter schon gewachsen sind. Die kleinen Knospen haben sich weiterentwickelt, geblüht und zeigen sich nun als kleinste Mini-Trauben.

Mehr wird’s nicht. Das war’s – zumindest was die Anzahl der Trauben angeht. Jetzt hoffen wir auf eine überragende Weiterentwicklung in Qualität, Mostgewicht, Geschmack…. alles am Besten hoch hinaus.

Auf den Bildern ist zu erkennen, dass sich die Arbeit von heute gelohnt hat:

Macro-size vineyard

Der Berg entfaltet im Mai sein neues Grün – die Triebe sprießen, das ist toll anzusehen. Heute habe ich dazu einige Aufnahmen mit dem Macro-Objektiv geschossen…

Auf Biegen und Brechen!

Jetzt ist es raus – die Entscheidung für die Triebe von 2015 ist gefallen. Je eine Rute pro Rebstock ist übrig und soll unseren Ertrag in diesem Jahr bringen. Damit die Triebe ab sofort geordnet wachsen können, haben wir sie um den unteren Basisdraht gewickelt. Der Zeitpunkt nach dem Regen der letzten Tage war perfekt zum Biegen, denn das Holz ist damit weicher – zudem stehen die Gerten von innen bereits voll im Saft. Die Redensart „auf Biegen und Brechen“ ist bei uns demnach beim vorsichtigen, schonenden Biegen geblieben. Verluste durch Brechen der Äste sehen wir nicht.


Die Entscheidung für den richtigen Trieb trafen wir nach kräftigem Wuchs und gesundem Aussehen:


Das Biegen Schritt für Schritt:


Weitere Impressionen aus April 2015 in der Galerie:

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Tag am Berg

Es ist kurz vor Frühling. Das ist eine tolle Zeit am Berg, denn die Sonne wärmt am Tag und abends das Feuer. Unser Weinberg ist nun vom Vorjahr befreit – das alte Holz verbrannt. Ab jetzt konzentrieren wir uns auf neues Wachstum und freuen uns auf die damit verbundenen Erfahrungen.

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Eins zwei oder drei… ab ist ab!

Boah, welchen lassen wir nun weiter wachsen? Was ist wenn einer nicht weiterwächst? Oder was ist wenn einer abbricht?   Am Wochenende haben wir wohl eine der grundlegendsten Aufgaben am Weinberg erledigt: Reben geschnitten!

Wir sind Anfänger und gehen auf Nummer sicher. Somit bleiben bis auf weiteres zwei Triebe an einem Rebstock stehen. Wir werden sehen, welcher der beiden sich prächtiger entwickelt und können uns dann immernoch von einem verabschieden, sodass die volle Energie in den einen Ableger geht. Also werden wir beobachten und auf besseres Wetter hoffen, damit wir das alte Holz bei Stockbrot und Wein verbrennen können.

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Rebschnitt Januar 2015

Winterfest

Man läßt den Winter sich noch gefallen.  Man glaubt, sich freier auszubreiten,  wenn die Bäume so geisterhaft,  so durchsichtig vor uns stehen.  Sie sind nicht, aber sie decken auch nichts zu. J. W. von Goethe

Jetzt kann er kommen! Der Weinberg ist winterfest und wird bis im Februar des neuen Jahres still liegen. image image image image